Bier kann zu einer gesunden Ernährung beitragen
Die Geschichte vom Bierbauch müsste endlich einmal umgeschrieben werden. Wahr ist nämlich vielmehr, dass Bier weniger Kalorien liefert, als die meisten alkoholfreien Getränke. Ganz abgesehen von der hohen Diskrepanz zu den vielen kalorienstarken, alkoholischen Drinks.
In Bier stecken außerdem eine Menge wichtiger Dinge: wertvolle Vitamine, ausgleichende Mineralstoffe (Kalium für einen gesunden Blutdruck), viel Magnesium (zur Vorbeugung von Gallen- und Nierensteinen), aktive Verbindungen, die den Kalziumabbau in den Knochen verhindern und lösliche Ballaststoffe, die für eine gute Darmfunktion sorgen und zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. Zusätzlich sind Biertrinker gegen "Helicobacter pylori" geschützt. Einen Organismus, der Magengeschwüre verursacht.
Natürlich wirken sich diese positiven Faktoren nur bei maßvollem Biergenuss wirklich aus.
Maßvoller Genuss von alkoholischen Getränken ist gesund
Schön zu wissen: Ein maßvoller Genuss von alkoholischen Getränken schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund. Zu dieser Erkenntnis kommen weltweit gleich mehrere Studien.
Sie belegen, dass Bier, in moderaten Mengen getrunken, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfakt und einigen Formen des Schlaganfalles, schützen. Man schätzt sogar, dass die tägliche Aufnahme von 30 g Alkohol (das entspricht 3 Glas Bier) das Risiko einer Erkrankung der Herzkranzgefäße um 24,7 % verringern kann. Der Grund dafür dürfte einerseits sein, dass Alkohol das "gute" HDL-Cholesterin erhöht. Schon 1 Glas Bier lässt den HDL-Cholesterinspiegel um bis zu 4 % ansteigen. Zweitens wirkt Alkohol der Bildung von Blutgerinnseln entgegen.
Forscher haben sogar zunehmend Belege darüber, dass mäßiger Alkoholgenuss die Bildung von Gallensteinen, Osteoporose und Diabetes vorbeugt. Natürlich müssen bei all den Studien auch die Störgrößen berücksichtigt werden, wie Lebensstil, Ernährung, Vorerkrankungen etc. Doch das Ergebnis bleibt auch dann noch interessant: Mäßiger Genuss von Alkohol vermindert das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung um 17 %. Was ihn - als vorbeugende Maßnahme - mit der Einnahme von Aspirin, Gewichtskontrolle und körperlicher Bewegung gleichsetzt.